Tag Archive: Werbung



Man sagt, das Leben in einer Werbeagentur sei glamourös. Und das stimmt – wenn man Schlafmangel, Kundenfeedback um 23:59 Uhr und eine existenzielle Abhängigkeit von koffeinhaltigen Getränken als glamourös empfindet. Hier ein exklusiver Einblick in den Ort, an dem Deadline-Stress mit fancy Buzzwords kaschiert wird und das Wort „Pitch“ mehr Panik auslöst als ein brennender Toaster in der Büroküche.

Kreativ sein, aber nicht zu kreativ

Unsere Aufgabe? Innovationen erschaffen, die so bahnbrechend sind, dass sie den Kunden nicht verschrecken. „Wir wollen was Neues, aber es muss genauso sein wie das, was wir immer machen!“ – eine Briefing-Zusammenfassung, die so oft fällt, dass sie inzwischen auf T-Shirts gedruckt werden sollte. Wir schwanken täglich zwischen revolutionären Ideen und „Kann das Logo 30% größer sein?“.

Meetings, die niemand wollte, aber jeder bekommt

Wenn man morgens ins Büro kommt (oder ins Homeoffice schlurft), ist die erste Frage nicht „Wie geht’s?“, sondern „Welche Meetings könnte ich heute vermeiden?“ Spoiler: keine. Status-Update-Meetings, Brainstorming-Sessions (die eigentlich Jammer-Runden sind) und natürlich der „kurze Abstimmungscall“, der exakt 87 Minuten dauert und mit dem Ergebnis endet: „Lass uns das nochmal überdenken.“

Die Kunst des Kaffee-Konsums

Koffein ist das Blut, das durch die Adern dieser Industrie fließt. Espressomaschinen haben in Werbeagenturen einen höheren Stellenwert als das Gehalt. Wer sich nach 18 Uhr einen Tee bestellt, wird sofort von der Kreation als Verräter entlarvt. Und wenn der letzte Barista der Agentur kündigt, bricht für alle eine dunkle Zeit an.

Pitch-Phase: Die Hölle auf Erden

Der Kunde braucht ein Konzept für eine globale Kampagne. Und zwar bis Montag. Heute ist Freitag. Was folgt, ist ein 72-Stunden-Hackathon aus Adrenalin, Kaffee und wahnhaften Visionen von preisverdächtigen Werbespots, die am Ende zu einer Stockfoto-Collage mit dem Claim „Mehr als nur eine Marke“ verwässert werden.

After-Work-Kultur: Pflicht oder letzte Hoffnung?

Niemand geht wirklich auf ein „After-Work-Bier“, weil man Bock drauf hat. Man geht hin, weil es die einzige Möglichkeit ist, zu beweisen, dass man noch ein Fünkchen soziale Energie besitzt. Und weil in lockerer Runde meist mehr Arbeitsaufträge verteilt werden als in offiziellen Meetings.

Fazit: Warum wir das trotzdem machen

Ja, das Agenturleben ist eine Mischung aus Kreativität, Chaos und Panikattacken im schönen Design. Aber irgendwo zwischen der 15. Logo-Variante und dem dritten Espresso des Tages gibt es diese kleinen Momente der Genialität, die alles wert sind. Außer vielleicht den unerwarteten Kundenanruf am Samstagmorgen. Den kann wirklich niemand brauchen.


Immer wieder erhalte ich Fragen zum Thema „Facebookwerbung“.

Da ich diese seit über einem Jahr nutze heute einige Fragen (Q) und Antworten von mir (A) zu meinen Erfahrungen damit.

(Q) Hey Brownz. Seit wann nutzt du FBwerbung?

(A) Das genaue Datum weiß ich nicht mehr aber seit Anfang 2012.

(Q) Wie bist du auf die Idee gekommen FBwerbung zu nutzen?

(A) Zuerst wurden mir Kaufplattformen wie „Fanslave“ oder „Bulkfans“ usw. von Models und Fotografen empfohlen. Ich habe mir das angesehen und auch mal ausprobiert. Hat aber für mich keinen Sinn gemacht. Über Nacht wachsen dann plötzlich über 500 Fans aber die verschwinden auch nach einer Woche wieder und sind nicht aktiv. Dann wurde mir FBWerbung empfohlen also hab ich das probiert.

(Q) Welche Art von Werbung machst du?

(A) Anfangs habe ich nur die Seitenwerbung benutzt, hier habe ich mir eine Zielgruppe eingestellt und einen Euro pro Tag inverstiert. Tatsächlich kamen viele Fans auf meine Seite die auch aktiv waren. Allerdings sah ich in den Anzeigen des Werbemanagers dass die Angaben meiner Zielgruppe nicht mit dem übereinstimmte wo geworben wurde. Das war mir allerdings egal. Ich habe versucht das umzustellen, das funktionierte eine Zeitlang, aber nach ein paar Tagen stand da wieder ich würde in Ländern werben die ich nie eingestellt hatte. Trotzdem kamen viele Fans auf meine Seite und auch die Anfragen nach meinern Lernvideos oder Workshops bzw. Einzelcoachings stiegen. Ebenso gab es vermehrt Anfragen wegen Auftragsbearbeitungen.

(Q) Hast du auch dass „Hervorheben von Beiträgen“ probiert?

(A) Ja. Mir war das einstellen von Zielgruppen und immer wieder modifizieren im Werbemanager zu mühsam. Meiner Erfahrung nach macht das Ding es was es will. Darum habe ich einfach beschlossen einzelne Beiträge hervor zu heben. Hier habe ich allerdings keine Zielgruppe ausgewählt sondern inverstiere täglich ein bis zwei Euro in einzelne Beiträgedie ich hervorhebe. Dadurch haben sich meine Anfragen und Aufträge sowie Bestellungen stark gesteigert. Darum kann ich FBwerbung jedem nur empfehlen der seinen Umsatz steigern möchte.

(Q) Wie bist du nach einem Jahr mit FBwerbung zufrieden?

Gemischt würde ich sagen. Aufgrund meiner Hervorhebungen werden meine Anzeigen von FB verwaltet und einfach weltweit geschaltet. Das hat zur Folge das verstärkt Zielgruppen aus sehr Facebookaktiven Ländern auf meine Seite kommen und dort auch brav interagieren und ich sogar Bestellungen von Neuseeland, Australien, Thailand, Brasilien, Mexiko, Kanada usw. hatte. Der Nachteil ist aber das gerade asiatische Länder wie zb. Thailand oder Indonesien extrem aktive FB User sind und in Scharen auf meine Seite geströmt sind, das es sich hierbei um aktive Fans handelt, teilen die auch fleissig meine Arbeiten, kommentieren auch brav (ich versteh allerdings kein Wort) und der google-Translator liefert auch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Ausserdem landet auch einiges an SPAM unter meinen Bildern. Alles im allen bin ich aber trotzdem zufrieden weil der Umsatz ja stimmt.

(Q) Was empfiehlst du jemandem der FBWerbung machen will?

Unebdingt auf die Zielgruppe achten und sich die Zeit nehmen das auch immer zu kontrollieren und ggf. neu einzustellen. Das Problem ist wenn man das einfach von FB verwalten lässt tauchen extrem viele Fans von FBaktiven Ländern auf. Bei mir is jetzt die Hauptstadt von Indoniesien die aktivste Stadt. Obwohl ich zwischenzeitlich täglich die Zielgruppe festlege wird das nicht weniger da ich aus der Zeit ohne Zielgruppe schon sehr viele Fans aus dem asiatischen Raum habe und diese einfach so, auch komplett ohne Werbung, täglich mehr werden. Ich habe keine Ahnung wie man das ändern kann oder vernünftig gegen steuert, im Moment, da der Umsatz ja stimmt, ist es mir egal. Sieht zwar komisch aus, und es gibt auch immer wieder User die mich anschreiben wo ich meine Fans „kaufe“ aber damit kann ich gut leben.

Mein FAZIT:

Facebookwerbung is ne super Sache allerdings extrem wichtig ZIELGRUPPE.

Auch beim hervorheben dass nicht FB überlassen.

Ansonsten hat man tausende Fans aus Bereichen dieser Erde wo man kaum Umsatz macht und die vermehren sich fleissig sogar dann wenn man gar keine Werbung schaltet.

Budget von 1 bis 2 Euro pro Tag ist meiner Meinung ausreichend.

 

EDIT 23.07.2013 – 11.31:

Gerade hat mir ein User (Wernernaut) einen Tip gegeben. In den Seiteneinstellungen kann man die Seite für gewisse Länder blockieren. Ich habe dort jetzt mal Indonesien eingetragen und bin mal gespannt obs was bringt.