Adobe Firefly Video Model: Innovation oder teure Abo-Falle?
Am 12. Februar 2025 hat Adobe sein Firefly Video Model vorgestellt – https://firefly.adobe.com/ – ein KI-gestütztes Tool, das die Erstellung von Videos revolutionieren soll. Doch während die Technologie beeindruckend ist, stellt sich eine brennende Frage: Warum muss wirklich jedes Feature hinter einer Abo-Paywall verschwinden?
Was kann Firefly Video Model?
Firefly Video Model verspricht, Videoclips aus einfachen Prompts oder Bildern zu generieren. Zu den Features gehören:
- „Text zu Video“ und „Bild zu Video“: Klingt cool, aber kostet.
- 1080p-Videos mit 24 Bildern pro Sekunde: Standard im Jahr 2025, aber höhere Auflösung? Noch nicht da, aber zahl kräftig für „zukünftige Optionen“.
- Kameraeinstellungen und Bewegungseffekte: Nett, aber limitiert, wenn du nicht das richtige Abo hast.
- Szene zu Bild (Beta): Hier wird getestet – aber nicht ohne Bezahlmodell.
- Video- und Audio-Übersetzung: Gute Idee, aber wer hätte gedacht, dass Adobe dir auch dafür extra Geld abknöpft?
Das Firefly Video Model ist direkt in Adobe Premiere Pro integriert. Aber keine Sorge, das kostet ja ohnehin schon genug.
Das Abo-Wahnsinnsmodell: Zahlen, zahlen, zahlen
Adobe hätte uns das KI-Videotool einfach zugänglich machen können, doch stattdessen wurden gestaffelte Abo-Modelle eingeführt. Hier ein Überblick:
- Firefly Standard (11 €/Monat):
- 2.000 Video-/Audio-Credits pro Monat
- Bis zu 20 fünfsekündige 1080p-Videogenerationen
- So lange du nicht zu kreativ wirst, kommst du vielleicht klar.
- Firefly Pro (33 €/Monat):
- 7.000 Video-/Audio-Credits pro Monat
- Bis zu 70 fünfsekündige 1080p-Videogenerationen
- Schon etwas brauchbarer, aber für das Geld erwartet man mehr.
- Firefly Premium (kommt bald):
- Noch höhere Preise
- Endlich 4K? Wahrscheinlich, aber nur für diejenigen, die bereit sind, noch tiefer in die Tasche zu greifen.
Das Premium-Abo wird als „ultimative Lösung für professionelle Nutzer:innen“ angepriesen. Heißt im Klartext: Noch mehr Paywall. Anstatt Innovation für alle zu bieten, geht Adobe den altbekannten Weg: Mehr Features? Dann zahl nochmal extra.
Adobe melkt seine Nutzer:innen weiter aus
Klar, Firefly Video Model bringt spannende Möglichkeiten mit sich. Aber anstatt ein leistungsfähiges Tool für Kreative zugänglich zu machen, zementiert Adobe einmal mehr sein Pay-to-Play-Modell.
Warum sollte jemand ein Abo bezahlen, um dann noch mit Credits jonglieren zu müssen? Und warum muss man überhaupt zahlen, um ein Feature zu testen, das sich noch in der Beta-Phase befindet?
Das Fazit? Firefly Video Model könnte ein Meilenstein für KI-generierte Videos sein. Doch solange Adobe jede erdenkliche Funktion hinter Abo-Stufen versteckt, bleibt es eher eine Luxus-Spielerei für diejenigen, die bereit sind, tief genug in die Tasche zu greifen.
Wer nicht zahlt, bleibt auf der Strecke.
